ÖKB THEISSENEGG 

 

 

 Geschichte der Ortschaft Theissenegg

 

 

  

Das Bergdorf Theissenegg liegt auf einer Seehöhe von 1.121 m ca. 12 km nördlich von der Bezirkshauptstadt Wolfsberg

 

 

Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1288. Theissenegg wurde im Jahre 1347 als Tezenich oder 1464 als Theisseneck, mundartlich Teiß(n)egg, bezeichnet. Das heißt „eng, schmal und dem deutschen Eck“, was einer Beschreibung unseres Berges gleichkommen würde. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass Theissenegg schon vor dem Jahr 1288 besiedelt war.

 

Die Wehrkirche war ursprünglich dem hl. Andreas geweiht. Von mächtigen Mauern umgeben, konnte sie den Ansturm der Türken im Jahre 1480 standhalten. Seit 1754 ist die hl. Maria Magdalena Patronin der Pfarrkirche.

 

Ab dem Jahre 1812 gibt es Kunde von einer Volksschule, die sich damals in einem baufälligen Mesnerhaus für 20 Schüler befand, die zuerst von einem Kriegsinvaliden, später vom Mesner und erst viel später von geschulten Lehrer unterrichtet wurden. 1940 wurde in Theissenegg ein neues Schulhaus errichtet.

 

Im Jahre 1849 kam es zur Gründung der Gemeinde Waldenstein / Theissenegg. Das Gemeindeamt war in Theissenegg. 1972 wurde die Gemeinde in die Stadtgemeinde Wolfsberg eingegliedert.

 

Im ersten Weltkrieg war in Theissenegg eine Fliegerbeobachtungsstelle mit Telefonanschluss. Matthäus Dohr vlg. Oberer Wirt kaufte im Jahre 1920 vom Militär das Telefon. Somit hatte der Ort eine öffentliche Fernsprechstelle. In den darauffolgenden Jahren wurde von demselben ein E-Werk errichtet und zu Pfingsten des Jahres 1924 gab es das erste Mal elektrisches Licht in Theissenegg.

 

In den dreißiger Jahren wurde ein Güterweg nach Theissenegg gebaut, der 1951 unter Obmann Matthäus Dohr vlg. Oberer Wirt seiner Bestimmung übergeben und 1963 unter Bürgermeister Josef Kriegl vlg. Steiner, asphaltiert wurde.

 

Die öffentliche Wasserversorgung wurde 1951/52 unter Bürgermeister Kilian Joham vlg. Pichler, errichtet.

 

Am 16. 7. 1956 wurde die Postautobuslinie Wolfsberg – Theissenegg eröffnet.

 

1951 wurde das Dorf an die Lichtbaugemeinschaft Limberg – Theissenegg angeschlossen.

 

In den folgenden Jahren wurden weitere Wegverbindungen errichtet. Die Elektrifizierung in Hintertheissenegg wurde unter Obmann Ernst Hackhofer abgeschlossen.

Unter dem letzten Bürgermeister der Gemeinde Waldenstein /Theissenegg Ing. August Eberhard wurde die großräumige Versorgung mit Fernsprechanschlüssen eingeleitet.

 

 

Im Jahre 2000 war Theissenegg unter den damaligen Fremdenverkehrsobmann Gregor Scharf, schönstes Blumendorf Kärntens. Im Jahre 2001 schönstes Blumendorf Österreichs. Und bei der Blumenschmuckolympiade „ENTENDE FLORALE“, das europaweit bewertet wurde, konnte Theissenegg mit Silber ausgezeichnet werden und kann sich somit „Europablumendorf“ nennen.

 

Den Dorfplatz Theissenegg ziert die Statue des Hl. Albuin.

 

1480 belagerten die Türken den Ort Theissenegg. Die Ortsbewohner verschanzten sich in der Wehrkirche. Die Legende besagt, dass ein junger Bauernsohn den türkischen Anführer mit einem Pfeil tödlich getroffen hat, woraufhin die Türken abzogen. Als Dank wurde an dieser Stelle die Statue des heiligen Albuin errichtet. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Statue umgestürzt. Dabei ging der Kopf verloren. Nach Kriegsende tauchte der Kopf wieder auf und die Statue wurde wieder an ihrem Platz aufgestellt.

 

 

Als Dank für das Ende einer Pestepidemie im Jahre 1680, wurde am nördlichen Ortsende ein Pestkreuz errichtet.

 

Nach dem ersten Weltkrieg, wurde 1921 auch am Dorfplatz ein Kriegerdenkmal mit einer Gedenktafel der Gefallenen von 1914 bis 1918 errichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1950 eine zweite Gedenktafel für die Gefallenen von 1939 bis 1945 beigefügt.

 

 

Die zahlreichen Vereine, wie z.B. Feuerwehr, Fremdenverkehrsverein, Gesangsverein, Kameradschaftsbund, Kirchenchor, Motorradclub, Seniorenbund, Sportverein und Trachtenkapelle, sorgen für ein buntes Treiben im Ort.

 

Nördlich der Ortschaft befindet sich ein Sportplatz, sowie ein Tennis-Sand-Platz (Im Winter Eislaufplatz) der zu den höchstgelegensten in Österreich zählt.

  

 


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